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Satzung


Satzung des Vereins Sternenhimmel e.V.

§ 1 Name, Sitz, Eintragung und Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen „Sternenhimmel“.

(2) Er hat seinen Sitz in Hamburg und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Hamburg eingetragen

 (3) Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Der Zeitraum bis zum 31.12. des

Kalenderjahres der Gründung stellt ein (Rumpf-) Geschäftsjahr dar.

§ 2 Vereinszweck

(1)  Zweck des Vereins ist die Förderung der Kunst und Kultur sowie die Beschaffung von Mitteln zur Unterstützung hilfsbedürftiger Personen, insbesondere krebskranker Kinder.

 (2) Die Förderung der Kunst und Kultur wird insbesondere verwirklicht durch die Durchführung von Kultur- und Kunstveranstaltungen, Workshops, Ausstellungen, Musik- und Tanzwettbewerbe.

Die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen wird verwirklicht insbesondere durch die Weiterleitung von Mitteln an steuerbegünstigter Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts.

(3) Der Verein ist weder konfessionell noch politisch oder wirtschaftlich gebunden. Er ist frei in der Auswahl und Gestaltung seiner Programme im Rahmen der vorgenannten Zwecke.

(4) Die für die Zweckerfüllung notwendigen Mittel werden beschafft durch

-  Mitgliedsbeiträge,

-  Akquisition von Spenden (Geld- und Sachspenden),

-  Akquisition von Zuschüssen der öffentlichen Hand sowie

-  Eintrittsgelder für durchzuführende Veranstaltungen und Workshops.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne

des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

Zwecke.

(3)  Alle Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins

(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(5)  Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keine Ansprüche auf Zahlung eines Wertes eines Anteils am Vereinsvermögen

(6)  Auf Beschluss der Mitgliederversammlung darf der Verein Mitgliedern des Vorstandes oder Inhabern anderer Funktionen Aufwandsentschädigungen nach § 3 Ziffer 26 a EStG (Ehrenamtspauschale) bis zur dort festgesetzten Höhe zahlen§ 4 Mitgliedschaft.

(7) Der Verein fördert keine Bestrebungen im Sinne des § 4 des Bundesverfassungsschutzgesetzes und handelt dem Gedanken der Völkerverständigung nicht zuwider.

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Der Verein besteht aus

(a)    Aktiven außerordentlichen Mitgliedern(Abs.2),

(b)    Aktiven Mitgliedern(Abs.3),

(c)     Fördermitgliedern(Abs.4),

(d)    Ehrenmitgliedern(Abs.5).

 

(2) Aktive außerordentliche Mitglieder sind

a) jugendliche Mitglieder, d.h. solche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres,

b) Gastmitglieder, d.h. solche, die einem anderen Gemeinnützigen Verein angehören.

(3) Aktive Mitglieder sind solche Personen, die sich aktiv für die Zwecke des Vereins

einsetzen und damit besondere Aufgaben zur Förderung des Vereins übernehmen.

(4) Fördermitglieder sind Personen oder Organisationen, die durch Vereinsbeiträge die

Zwecke des Vereins fördern. Die Fördermitglieder verzichten auf ein Stimmrecht sowie auf

eine gesonderte oder einzelne Einladung zur Mitgliederversammlung.

(5) Ehrenmitglieder sind solche Personen, die sich in besonderem Maße Verdienste für den

Verein erworben haben und durch den Beschluss des Vorstands oder der Mitglieder ernannt

wurden.

 

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

(2)  Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand durch

Beschluss, der dem/der Antragsteller/in bekanntzugeben ist.  Ist der/die

Antragsteller/in minderjährig, ist der Aufnahmeantrag durch den/die gesetzliche/n

Vertreter/in zu stellen.

(3) Gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrags, die keiner Begründung bedarf, steht

dem/der Antragsteller/in die Berufung zu. Die Berufung ist schriftlich innerhalb eines

Monats ab Zugang des ablehnenden Bescheids beim Vorstand einzulegen. Über die

Berufung entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.

(4) Ein Anspruch auf Aufnahme in den Verein besteht nicht.

(5) Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Beschluss über die Aufnahme. In diesem Fall gilt

der Aufnahmeantrag als Anerkennung dieser Satzung.

 

§ 6 Mitgliedsbeiträge

(1)  Von den Mitgliedern werden Jahresbeiträge erhoben.  Höhe und Fälligkeit der

Mitgliedsbeiträge werden durch die Mitgliederversammlung festgesetzt.  Eine

Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

(1a) Gründungsmitglieder von Jahresbeiträgen werden befreit.

(2)  Der Beitrag kann in besonderen Fällen gestundet, ganz oder teilweise erlassen

werden. Über Stundung und Erlass der Beiträge entscheidet der Vorstand.

(3) In den Folgejahren ist der Jahresbeitrag in der festgesetzten Höhe bis zum 31. März an die

Vereinskasse in bar oder per Überweisung auf das Vereinskonto zu zahlen.

(4) Außerordentliche Beiträge können in Form einer Umlage angeordnet werden, wenn

und soweit dies zur Durchführung besonderer durch den Vereinszweck gedeckter

Vorhaben erforderlich ist.  Höhe und Fälligkeit der Umlage werden durch die

Mitgliederversammlung festgesetzt. Die Höhe darf pro Mitgliedsjahr das Zweifache

eines Jahresbeitrags nicht übersteigen; Umlagebeschlüsse dürfen maximal einmal pro Kalenderjahr gefasst werden.

(5) Befindet sich ein Mitglied mit der Entrichtung seines Beitrags im Rückstand, so ruht

dessen Stimmrecht so lange, bis der Rückstand ausgeglichen ist.

 

§ 7 Rechte und Pflichten

(1) Alle aktiven Mitglieder (§ 4 Abs. 3) und Ehrenmitglieder (§ 4 Abs. 5) haben ein Stimmrecht in der

Mitgliederversammlung, dass sie nur persönlich abgeben können. Das Stimmrecht kann nicht

übertragen werden.

(2) Aktive außerordentliche Mitglieder (§ 4 Abs. 2) haben das Recht, einen

ermäßigten Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Die Höhe des ermäßigten Beitrags wird

von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

(3) Nicht stimmberechtigte Mitglieder können an der Mitgliederversammlung teilnehmen

(4) Alle Mitglieder verpflichten sich, die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern, das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln, sowie die Beiträge rechtzeitig zu entrichten.

(5) Ehrenmitglieder (§ 4 Abs.  5) sind von der Pflicht zur Entrichtung von Mitgliedsbeiträgen (§8) befreit.

(6) Fördermitglieder haben einen Jahresbeitrag zu entrichten.

(7) Fördermitglieder können einen Antrag auf aktive Mitgliedschaft stellen, über den der Vorstand entscheidet.

§ 8 Ende der Mitgliedschaft.

(1) Die Mitgliedschaft endet

a) durch Tod,

b) durch Austritt,

c) durch Ausschluss.

(2) Die Austrittserklärung hat schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erfolgen. Der Austritt

kann nur nach Einhaltung einer Kündigungsfrist von vier Wochen zum Monatsende erfolgen.

Bis zum Ablauf der Kündigungsfrist sind die Beiträge zu entrichten.

(3) Der Ausschluss erfolgt auf Beschluss des Vorstandes

a) wenn das Vereinsmitglied trotz erfolgter Mahnung mit dem Mitgliedsbeitrag im Rückstand

ist,

b) bei grobem und wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder gegen die Interessen des

Vereins.

Dem auszuschließenden Mitglied ist mit einer Frist von 14 Tagen Gelegenheit zur

Stellungnahme zu geben. Diese kann schriftlich oder durch Anhörung erfolgen.

Das ausgeschlossene Mitglied kann mit einer Frist von vier Wochen nach Ausschluss bei der

Mitgliederversammlung Widerspruch einlegen. Der Entscheid der Mitgliederversammlung ist bindend.

§ 9 Besondere Auszeichnungen

(1) Für besondere Verdienste um den Verein können verliehen werden:

a) für 20-jährige ununterbrochene Mitgliedschaft,

b) für 30-jährige ununterbrochene Mitgliedschaft,

c) die Eigenschaft als Ehrenmitglied für 40-jährige ununterbrochene Mitgliedschaft oder

für besondere Verdienste um den Verein.

(2) Die Verleihung des/der            erfolgt auf Beschluss des Vorstands hin. Sie wird in der

Mitgliederversammlung vollzogen.

(3) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Vorschlag des Vorstandes durch die

Mitgliederversammlung.

§ 10 Organe des Vereins

(1) Die Organe des Vereins sind:

a) die Mitgliederversammlung,

b) der Vorstand.

(2)  Die Vorstandsmitglieder sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig.

§ 11 Die Mitgliederversammlung und ihre Aufgaben

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich vom Vorstand einzuberufen.

(2) Die Mitglieder sind unter Bekanntmachung der Tagesordnung und unter Einhaltung einer

Frist von mindestens zwei Wochen schriftlich einzuladen.

(3) Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

a) die Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands.

b) die Entlastung des Vorstands.

c) die Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichtes des Vorstandes.

d) die Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrags und des ermäßigten

Jahresbeitrags,

e) die Änderung der Satzung,

f) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

g) die Auflösung des Vereins.

(4) Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt die/der Vorsitzende oder sein/e Vertreter/in.

§ 12 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

(1) Der Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Ist dieser verhindert, wird die

Mitgliederversammlung vom stellvertretenden Vorsitzenden, bei dessen

Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein

Vorstandsmitglied zugegen, wird der Leiter von der Mitgliederversammlung

bestimmt. Der Versammlungsleiter bestimmt einen Protokollführer.

(2) Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Einem Nichtmitglied kann der Zutritt

zur Mitgliederversammlung als Gast gewährt werden. Über die Zulassung entscheidet

der Versammlungsleiter.

(3) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel aller

Mitglieder anwesend sind.  Ist die einberufene Mitgliederversammlung

beschlussunfähig, ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen seit dem

Versammlungstag erneut eine Mitgliederversammlung mit der gleichen

Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ungeachtet der Anzahl der erschienenen

Mitglieder beschlussfähig. In der Einladung muss auf die erleichterte

Beschlussfassung hingewiesen werden.

(4)  Die Abstimmung erfolgt durch Handzeichen, wenn der Versammlungsleiter keine

andere Art der Abstimmung bestimmt. Sie hat geheim zu erfolgen, wenn mindestens

ein Drittel der Mitglieder dies beantragt.

(5)  Bei der Beschlussfassung entscheidet grundsätzlich die einfache Mehrheit der

abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

(6) Zu einem Beschluss über eine Satzungsänderung ist eine Mehrheit von drei Vierteln

der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

(7) Bei Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins und über die Änderung des

Vereinszwecks ist eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen

Stimmen notwendig.

(8) Wahlen sind stets geheim durchzuführen. Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die

Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen

den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.

(9) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die

vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Sie soll

Feststellungen enthalten, über Ort und Zeit der Versammlung, die Person des

Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder,

die Tagesordnung, die Art der Abstimmung und die einzelnen

Abstimmungsergebnisse. Bei Satzungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung

und der exakte Wortlaut der geänderten Bestimmung anzugeben.

§ 13 Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus:

a) einer/m 1. Vorsitzenden,

b) einer/m 2. Vorsitzenden,

c) einer/m Stellvertretenden Vorsitzenden

d) einer/m Kassenwärt/in

e) einer/m Schriftführer/in.

(2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitgliedern des

Vorstandes gemeinsam vertreten. Für die Entgegennahme von Willenserklärungen, die gegenüber 

dem Verein abzugeben  sind,  ist  jedes  Vorstandsmitglied alleinvertretungsberechtigt.

(3) Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei

Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Bis zur Wahl des neuen Vorstandes üben die

bisherigen Vorstandsmitglieder ihr Amt weiter aus.

(4)  Jedes Vorstandsmitglied hat bei Abstimmungen eine Stimme

(5) Über die Beschlüsse des Vorstandes ist ein Protokoll zu führen. Das Protokoll ist vom

Protokollführer und zwei Vorstandsmitgliedern zu unterschreiben.

(6) Das Amt des Vorstandsmitglieds endet nach Ablauf der Amtszeit oder bei Vollendung

des 70.Lebensjahres. Das Vorstandsmitglied bleibt so lange im Amt, bis ein

Nachfolger bestellt ist. Das Amt endet weiter durch Tod, durch Niederlegung

gegenüber der Mitgliederversammlung, die jederzeit mit einer Ankündigungsfrist von

vier Wochen zulässig ist sowie durch Widerruf der Vorstandsbestellung durch die

Mitgliederversammlung (Abberufung). Eine Abberufung ist nur aus wichtigem Grund

möglich. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Vorstand und/oder

das Vorstandsmitglied eine grobe Pflichtverletzung begeht oder unfähig ist, die

Geschäfte des Vereins ordnungsgemäß zu führen. Das betroffene Vorstandsmitglied

ist zuvor anzuhören.

(7) Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus, wählen die übrigen

Vorstandsmitglieder ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtszeit des

ausgeschiedenen Mitglieds.

 § 14 Aufgaben des Vorstands

(1) Der Vorstand nimmt alle Aufgaben des Vereins wahr, soweit sie nicht durch Satzung

einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

Er ist insbesondere zuständig für

a) die Erstellung eines Jahresberichts,

b) die Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und die Aufstellung der

Tagesordnung,

c) die Einberufung der Mitgliederversammlung,

d) die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,

e) die Beschlussfassung über die Aufnahme der Mitglieder,

f) die Beschlussfassung über die Verhängung von Sanktionen gegenüber Mitgliedern.

(2) Die Vorstandsmitglieder führen die Geschäfte des Vereins gemeinschaftlich. In einer

Geschäftsordnung für die Vorstandsmitglieder sollen die Zuständigkeiten zugewiesen

werden.

 

 § 15 Beschlussfassung des Vorstands

(1) Beschlüsse des Vorstandes werden in der Regel in Sitzungen gefasst. Der Vorstand

wird vom Vorsitzenden oder vom stellvertretenden Vorsitzenden nach Bedarf,

mindestens aber viermal jährlich, unter Angabe der Tagesordnung und Einhaltung

einer Frist von zwei Wochen einberufen.

(2) Ein Vorstand kann sich in der Sitzung durch ein anderes Vorstandsmitglied vertreten

lassen.  Kein Vorstandsmitglied kann mehr als ein anderes Vorstandsmitglied

vertreten.

(3) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn nach ordnungsgemäßer Ladung mindestens die

Hälfte seiner Mitglieder, unter ihnen der Vorsitzende oder der stellvertretende

Vorsitzende, anwesend oder vertreten sind. Ist dies nicht der Fall, so ist der Vorstand

innerhalb von zwei Wochen erneut mit gleicher Tagesordnung einzuberufen. Er ist

dann ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig, wenn

in der Ladung hierauf ausdrücklich hingewiesen worden ist.

(4)  Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen

Stimmen. Enthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.  Bei

Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden, ersatzweise die des

stellvertretenden Vorsitzenden den Ausschlag.

(5) Über die Sitzungen sind Niederschriften zu fertigen und vom Sitzungsleiter und dem

Protokollführer zu unterzeichnen.

(6) Ein Vorstandsbeschluss kann durch schriftliche Abstimmung oder in jeder anderen

geeignete Formen (z.B. Email) erfolgen, wenn alle Vorstandsmitglieder zustimmen.

§ 16 Satzungsänderung

Für Satzungsänderungen ist eine ¾-Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich.

Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn

auf diesen Tagesordnungspunkt bereits bei der Einladung zur Mitgliederversammlung

hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue

Satzungstext beigefügt worden waren.

§ 17 Haftung der Vereinsorgane und Vertreter

(1)    Die Haftung des Vereins ist auf sein Vermögen begrenzt, die Haftung der Mitglieder auf die von ihnen zu zahlenden Beiträge.

(2)    Vereinsorgane, besondere Vertreter sowie die mit der Vertretung beauftragten

Vereinsmitglieder haben nur Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu vertreten. Sind diese

einem Dritten gegenüber zum Ersatz eines in Ausführung der ihnen zustehenden

Verrichtung verursachten Schadens verpflichtet, können sie vom Verein Befreiung von

der Verbindlichkeit verlangen. Satz 2 gilt nicht, wenn der Schaden vorsätzlich oder grob

fahrlässig verursacht wurde.

§ 18 Vereinsauflösung und Vermögensanfall

 (1) Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung, wobei

¾ der abgegebenen Stimmen für die Auflösung stimmen müssen.

(2) Im Falle der Auflösung oder des Wegfalls eines gemeinnützigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen – soweit die Förderung der Kunst und Kultur betroffen ist, an die Freie und Hansestadt Hamburg, Kulturbehörde; soweit der Bereich von Mitteln für die Verwirklichung eines gemeinnützigen Zweckes durch andere steuerbegünstigte Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts betroffen sind, an den Verein Kinderhospiz Sternenbrücke e.V. Die jeweils begünstigten Körperschaften / juristische Person haben das ihnen übertragene Vermögen unmittelbar und ausschließlich für selbstlose gemeinnützige und/oder mildtätige Zwecke zu verwenden

§ 19 Schlussbestimmungen

(1) Jedes Mitglied erhält eine Abschrift der Satzung sowie etwaige Ergänzungen.

(2) Sollte einer dieser Paragraphen aufgrund rechtlicher Bestimmungen oder sonstigen

Gründen unwirksam sein, so beeinträchtigt dies nicht die Wirksamkeit aller anderen

Paragraphen.

§ 20 Inkrafttreten

Diese Satzung, die am 07.August 2016 von der Gründungsversammlung beschlossen wurde, tritt

mit Eintragung des Vereins in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Kraft.